Am 18. Juli 2026 trafen sich nachmittags Interessierte zum Workshop auf dem Vereinsgelände in Pfaffendorf.
Als Einstieg zum Thema erhielten die Teilnehmer einen Einblick über bedeutende archäologische Funde aus der Geschichte bis sich die Berufe des Seilers und des Reepers entwickelten, welche unterschiedlichen Materialien sowie welche Hilfsmittel Anwendung fanden.
In einer kurzen Pause stärkten sich die Teilnehmer, bevor es an die Herstellung der Schnur ging.
Pflanzen der Brennnessel dienten als Ausgangsmaterial. Die Stängel mussten erst vom Blattwerk befreit werden, um sie anschließend auf zu brechen.
DurchEntfernen der holzigen Pflanzenteile gewann man die frischen Fasern, welche in Stränge geteilt wurden.
Daraus galt es mit durch Verdrillen mit den Händen eine Schnur herzustellen.
Da die Stränge irgendwann endeten, lernten die Teilnehmer, wie man einen neuen Strang einarbeitet.
Und somit wuchsen auch die Schnüre, die erstaunlicherweise eine hohe Festigkeit besaßen.
Zum Abschluss nahm man noch einen Imbiss aus Zutaten mit der Brennnessel zu sich und plauderte noch ein wenig.
Es war ein schöner Nachmittag in einer angenehmen Atmosphäre. Mit ihren Schnüren in der hand klang der Nachmittag aus sowie mit der Frage nach der nächsten Aktion.
I. H.
25 Kinder mit ihrer Lehrerin und zwei nette Väter verlebten bei uns am 12. Mai 2026 ihren Wandertag.
Das Thema: "Tiere der Einzeit" hatten die Kinder sich selbst ausgesucht.
Nach dem gemeinsamen Frühstück hieß es erst einmal Lose ziehen, um alle für die Zubereitung der Mittagsmahlzeit mit Aufgaben einzubeziehen.
Anschließend erhielten sie einen Einblick, welche Tiere während der Warmzeiten und Kaltzeiten der Eiszeit in Europa lebten, welche Pflanzen wuchsen, welche Menschen derzeit lebten.
Dabei gab es verschiedene Sachen zu sehen, anzufassen, daran zu riechen. Mit einer feuersteinklinge probierten sie Leder zu schneiden.
Und woher wir das alles wissen? Von archäologischen Ausgrabungen, den wissenschaftlichen Auswertungen, von künstlerischen Darstellungen der Menschen in Form von gemalten und in Stein geritzten Bildern und fifürlichen Darstellungen.
Ein Mädchen machte eine ganz tolle Aussage: "Das ist ja Geschichte zum Anfassen."
Und genau das will unser Verein erreichen.
Anschließend ritzten die Kinder Tieren der Steinzeit mit einem Feuerstein in eine Schiefertafel, die sie natürlich mit nach Hause nehmen konnten.
Im zweiten teil bereiteten wir alle gemeinsam unser Mittagessen zu. Es war ein richtiges Gemeinschaftskochen. Nach dem essen hieß es Abschied nehmen, denn der Anrufbuss sollte alle pünktlich wiede nach Köthen bringen.
I. H.