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Archäologische Forschungsgrabung in Weißandt-Gölzau |
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Von der mittelalterlichen Burganlage in Weißandt – Gölzau ist auf den ersten Blick wenig zu sehen. Auffallend sind zunächst die baulichen Überreste des Schlosses, welches an gleicher Stelle im 18. Jahrhundert errichtet wurde und dessen Gebäude ab den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts verfielen und in Vergessenheit gerieten. Von der vormaligen Turmhügelburg, auch Motte genannt, zeugen vor allem der Burghügel und der ihn umgebende Befestigungsgraben. Bei der Vermessung der Anlage durch das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen – Anhalt im Winter 2004 wurden weitere vorgelagerte Wallreste festgestellt. |
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Blick über das Grabungsareal und das Vorburggelände |
Da die Bebauung von Turmhügelburgen nicht selten aus Holz bestand, geben zumeist nur zeitgenössischen Darstellungen Aufschluss über ihr Aussehen. Dies trifft auch auf die Burganlage von Weißandt – Gölzau zu. Weil die schriftlichen Quellen des Mittelalters sehr spärlich sind, liegen die Entstehungsgeschichte und das tatsächliche Aussehen der Burg im Dunkeln.
Deshalb wurde im Oktober unter fachlicher Betreuung des Landesdenkmalamtes Sachsen – Anhalt mit einer Forschungsgrabung auf dem Burghügel begonnen. Durchgeführt wird die Forschungsgrabung vom Anhaltischen Förderverein für Naturkunde und Geschichte. | |||||
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